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Auch Hunde haben eine Seele

Die Tierpsychologie versucht vor in erster Linie dem Menschen einen Einblick in das Seelenleben des Tieres zu bieten. Tauchen seelische Probleme auf, wird das Tier daraufhin behandelt. Dabei spielt die Phylogenese, also die Entwicklung der biologischen Stammesgeschichte einer Tierart, eine große Rolle.

Zwei Namen – eine Sache

Die Tierpsychologie ist auch unter dem Namen Tierverhaltenstherapie bekannt. Das mag unter anderem daran liegen, dass die Tierpsychologie sich mehr mit dem individuellen und subjektiven Verhalten des Tieres befasst als mit dem Normalverhalten.

Tierpsychologie konkret

Das gesamte Verhaltensrepertoire eines Tieres lässt sich in unterschiedliche Funktionskreise einteilen. Dazu gehören der Nestbau, das Paarungsverhalten, die Futtersuche und vieles mehr. Ist ein Funktionskreis „gestört“, kommt es zu Problemen. Der Tierpsychologe greift an dieser Stelle ein korrigierend in den entsprechenden Funktionskreis ein. So werden Verhaltensdefizite ausgeglichen und Problemsituationen aufgelöst.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch, ob das Verhalten des Tieres angeboren oder erlernt ist.